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Beglaubigungen/Apostille

Beglaubigung

Beglaubigung, © Photothek.de

01.12.2017 - Artikel

In Peru wird seit 2014 für alle öffentlichen Urkunden das sog. Apostilleverfahren angewendet.

Gemäß § 438 der Zivilprozessordnung (ZPO) bedürfen ausländische öffentliche Urkunden für die Verwendung im Inland eines Nachweises der Echtheit. In den Vertragsstaaten des Haager Übereinkommens zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 5. Oktober 1961 wird die sonst erforderliche Legalisation (=Beglaubigung) durch die "Haager Apostille" ersetzt. Dieses Übereinkommen ist im Verhältnis zwischen Peru und Deutschland seit dem 1.1.2014 in Kraft. Es ist anwendbar auf alle öffentlichen Urkunden, mit Ausnahme von Urkunden, die von Konsularbeamten errichtet wurden.

Alle Informationen zum Verfahrensweg finden Sie auf der Webseite des peruanischen Außenministeriums („Ministerio de Relaciones Exteriores“) (in spanischer Sprache).

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Abteilung „Legalizaciones“ des peruanischen Außenministeriums über die Telefonzentrale+51-1-204 2400.

Nicht deutschsprachige Urkunden müssen für ihre Verwendung im Inland ins Deutsche übersetzt werden. Die Übersetzung kann durch einen vereidigten Übersetzer in Deutschland oder in Peru gefertigt werden. Bitte beachten Sie, dass in Peru erstellte Übersetzungen gelegentlich von deutschen Behörden nicht anerkannt werden.