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Die Entwicklungszusammenarbeit

Peru ist Partnerland und einer der größten Empfänger von Mitteln der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Lateinamerika. Die entwicklungspolitische Zusammenarbeit wird von peruanischer Seite geschätzt und anerkannt, allerdings zeigen sich starke Umsetzungsprobleme wegen der Schwäche staatlicher Institutionen. Insgesamt hat Peru seit Beginn der bilateralen Kooperation circa zwei Milliarden Euro im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ) und Technischen Zusammenarbeit (TZ) erhalten.

Entwicklungszusammenarbeit
Entwicklungszusammenarbeit© GIZ / Carlos Bertello
In Absprache mit der peruanischen Regierung konzentriert sich die Entwicklungszusammenarbeit zwischen Deutschland und Peru auf drei Schwerpunkte:

Staatsmodernisierung (Demokratie, Zivilgesellschaft, öffentliche Verwaltung): Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die peruanische Regierung dabei, die öffentliche Verwaltung zu modernisieren und die Leistungsfähigkeit staatlicher Institutionen zu erhöhen. Ein wichtiges Element der Zusammenarbeit ist die Unterstützung der Reformen Perus mit Blick auf die Antikorruptionsagenda.

Nachhaltige Stadtentwicklung: Städte und Stadtentwicklung nehmen für die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele in Peru eine besonders wichtige Rolle ein. Ein zentraler Bereich urbaner Infrastruktur ist der städtische Wassersektor, der in Peru stark vom Klimawandel bedroht ist. Ebenso spielt die Zusammenarbeit im Bereich urbane Mobilität (Transportsektor) eine wichtige Rolle.

Schutz und nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen und Klimawandel: Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unterstützt die peruanische Regierung dabei, den außergewöhnlichen Ressourcenreichtum Perus (viertgrößte Tropenwaldfläche weltweit, hohe Vielfalt an Flora und Fauna) zu schützen und besser in Wert zu setzen.

Mehr dazu beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

Zu den einzelnen Projekten:


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