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Merkblatt für die Beantragung eines Visums zur Arbeitsplatzsuche für Hochschulabsolventen gen. § 18c AufenthG in Deutschland über drei Monate

25.03.2019 - Artikel

Alle Angaben in diesem Merkblatt beruhen auf Erkenntnissen im Zeitpunkt der Textabfassung. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit, insbesondere wegen möglicherweise zwischenzeitlich eingetretener Veränderungen, kann jedoch keine Gewähr übernommen werden.

Die Antragstellung ist nur persönlich möglich. Um Ihren Antrag stellen zu können, vereinbaren Sie bitte einen Termin über das elektronische Terminvereinbarungssystem der Botschaft in der Kategorie „Nationale Visa“ unter diesem Link.

Nur Antragsteller mit gewöhnlichem Aufenthalt in Peru können ihr Visum bei der Visastelle der deutschen Botschaft in Lima beantragen. Ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben Sie dann in Peru, wenn die Umstände erkennen lassen, dass Sie hier für mindestens 6 Monate verbleiben wollen (z.B. als Student, Arbeitnehmer). Antragsteller, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht in Peru haben, müssen ihr Visum in dem Land beantragen, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

Die Bearbeitungsgebühr beträgt 75,- € (ca. 285,- Nuevos Soles) und für Minderjährige 37,50 € und ist am Schalter in peruanischer Währung in bar zu entrichten. Im Fall einer Ablehnung erfolgt keine Rückerstattung der entrichteten Visagebühr.

Bitte legen Sie alle Dokumente sowohl im Original als auch in 2 Fotokopien vor.

Bei Antragstellung sind folgende Unterlagen vorzulegen:

gültiger Reisepass mit zwei Kopien der Lichtbildseite des Passes (Hinweis: der Pass muss mindestens 3 Monate über die geplante Aufenthaltsdauer hinaus gültig sein.)

zwei Antragsformulare, vollständig ausgefüllt

drei identische aktuelle biometrietaugliche Passbilder (3,5 cm x 4,5)

Lebenslauf

□ selbst verfasstes aussagekräftiges Motivationsschreiben (es sollte darin möglichst auch konkret angegeben werden, wie man beabsichtigt den Aufenthalt zu gestalten, für welche Arbeitsbereiche man sich interessiert, bei welchem Unternehmen man sich für welche Stellen bewerben will)

Qualifikationsnachweise (Hochschulabschluss, Zeugnisse, Nachweise über Sprachkenntnisse):  Universitätstitel sind beglaubigt und in die deutsche Sprache übersetzt vorzulegen

ggfs. Berufsausübungserlaubnis (z.B. bei Ärzten)

□ Feststellung der Gleichwertigkeit des ausländischen Ausbildungsabschlusses (bei Fachkräften)

(Informationen siehe: www.anerkennung-in-deutschland.de bzw. www.recognition-in-germany.de)

□ Nachweis der Finanzierung des Aufenthalts in Höhe von mindestens 720,-- Euro (ab dem 01.09.2019 mindestens 853,-- Euro) monatlich:

Der Nachweis der Finanzierung ist für den gesamten Aufenthalt (max. 6 Monate) zu erbringen, d.h. in Höhe von 4.320,-- Euro (ab dem 01.09.2019 5118,- Euro):

  • durch eine förmliche Verpflichtungserklärung gemäß §§ 66, 68 Aufenthaltsgesetz, in der sich eine dritte Person schriftlich zur Übernahme der Kosten verpflichtet. Formulare sind bei Ausländerämtern und Meldebehörden erhältlich.
  • oder durch Einzahlung der erforderlichen Summe auf ein Sperrkonto in Deutschland (z.B. Deutsche Bank: www.deutsche-bank.de – allerdings kann dies auch bei einer beliebigen Bank geschehen).

□ ein Nachweis über ausreichenden Krankenversicherungsschutz für den gesamten Aufenthaltszeitraum ist bei Visumabholung vorzulegen

Es werden nur vollständige Anträge angenommen, weil nur so eine ordnungsgemäße Prüfung des Antrags möglich ist.

Zusätzliche, hier nicht genannte Unterlagen können im Einzelfall bei Antragstellung oder im Laufe des Visumverfahrens nachgefordert werden.

Antragsformulare und Merkblätter sind in der Visastelle sowie auf Anfrage beim Sicherheitspersonal im Zugangsbereich in der Visastelle oder auf der Homepage der Botschaft: www.lima.diplo.de kostenlos erhältlich. Kostenlos ist auch die Beratung in Visaangelegenheiten durch die Mitarbeiter der Visastelle.

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